WISSENSCHAFT

Das Handlungssteuerungsmodell nach Prof. Dr. Julius Kuhl bildet die Grundlage der Beratungstätigkeit von PAWLIK Consultants.

Individuelle Persönlichkeitsausprägungen

Der Begründer des Handlungssteuerungsmodells ist Professor Dr. Julius Kuhl, Motivationsforscher am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung in München und an der Universität Osnabrück. In über 25 Jahren Grundlagen- und Anwendungsforschung ist es ihm gelungen, u.a. über bildgebende Verfahren die psychologischen Prozesse und Funktionen sicht- und messbar zu machen, die Ursache für individuelle Persönlichkeitsausprägungen sind.

Das Handlungssteuerungsmodell

Das Handlungssteuerungsmodell bildet die Grundlage der Beratungstätigkeit von PAWLIK im Bereich der Personaldiagnostik. Es unterscheidet vier kognitive Makrosysteme für:

  1. das willentliche Verarbeiten, Steuern und Handeln aus dem Überblick
  2. das bewusste Denken und Planen
  3. das unbewusste Steuern unseres Handelns sowie
  4. das detailorientierte Wahrnehmen und Verarbeiten über die Sinne.

Individuelle Persönlichkeitsausprägungen

Der Begründer des Handlungssteuerungsmodells ist Professor Dr. Julius Kuhl, Motivationsforscher am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung in München und an der Universität Osnabrück. In über 25 Jahren Grundlagen- und Anwendungsforschung ist es ihm gelungen, u.a. über bildgebende Verfahren die psychologischen Prozesse und Funktionen sicht- und messbar zu machen, die Ursache für individuelle Persönlichkeitsausprägungen sind. Auf dieser Grundlage finden wir mit gezielten personaldiagnostischen Maßnahmen heraus, ob ein Kandidat nicht nur die fachlichen Voraussetzungen oder entsprechende Berufserfahrung mitbringt, sondern auch, ob dieser mit seiner Persönlichkeit zu Ihrem Unternehmen passt.

Vier Gehirnsysteme

Der Handlungssteuerungsprozess beruht auf den Ergebnissen der modernen Persönlichkeitsforschung. Er stellt den Prozesskreislauf dar, der notwendig ist, damit aus Absichten Taten werden. Ausgangspunkt dieses Modells sind die vier Verarbeitungs- und Steuerungssysteme im Gehirn (siehe die vier Kästchen der Abb. rechts mit den Funktionsbereichen). Sie sind für die Aufnahme und Verarbeitung von Informationen sowie für erfolgreiches Handeln im Berufsalltag von zentraler Bedeutung. Das Handlungssteuerungsmodell unterscheidet vier Gehirnsysteme für das willentliche Verarbeiten, Steuern und Handeln aus dem Überblick, das bewusste Denken und Planen, das unbewusste Steuern unseres Handelns sowie das detailorientierte Wahrnehmen und Verarbeiten über die Sinne. Je nachdem, wie stark diese Systeme in unterschiedlichen Situationen des Alltags ausgeprägt sind, hat dies deutliche Auswirkungen auf das Verhalten eines Kandidaten im Job sowie auf seine Eignung als Führungskraft in Ihrem Unternehmen.

Emotionen und Motive liefern Energie

Wie ein Motor Benzin oder Strom, so benötigt das komplette Gehirnfunktionssystem „Handlungsenergie“, um Absichten umsetzen zu können. Und so sind es u.a. positive Emotionen – beispielsweise Erwartungsfreude –, welche die Handlungsenergien zum Fließen bringen. Die Steuerung dieses Energiestromes haben wir selbst in der Hand. Folglich sind wir in der Lage, mit den passenden Emotionen die vier kognitiven Systeme unseres Gehirns gezielt anzusteuern und zu aktiveren. Jeder von uns hat somit die Chance, sein Handeln an die vorherrschende Situation und die damit einhergehenden Rahmenbedingungen anzupassen. Unabhängig davon erhalten wir durch die drei menschlichen Grundmotive – Macht, Leistung und Beziehung – eine zusätzliche Möglichkeit, die Richtung unseres Handelns individuell zu bestimmen. So entsteht bei jedem Menschen ein individuelles Persönlichkeitsprofil mit eigenen Stärken und Potenzialen: Das ist entscheidend für die Erfolge von morgen.

White Paper zum Modell

Wenn Sie gern mehr über das Handlungssteuerungsmodell erfahren möchten, lesen Sie unser White Paper. Es veranschaulicht, wie jeder Einzelne sein Handeln steuert. Außerdem gibt es einen vertiefenden Einblick, wie Menschen Kraft schöpfen, Ziele verfolgen und aus Erfahrung lernen.

Das White Paper gliedert sich in drei Kapitel und widmet sich diesen Themen:

  • Das Handlungssteuerungsmodell
  • Volition
  • Lernen

Den Download starten Sie, wenn Sie auf den folgenden Button klicken:

White Paper Handlungssteuerungsmodell (pdf)

Studie: Führung – Balance der Systeme

Wird eine Leitungsposition vakant, rückt meist der Beste im Team in die Führungsrolle. So wird z.B. der erfolgreichste Verkäufer zum Vertriebsleiter befördert. Doch oft stellt die Belegschaft bereits nach kurzer Zeit fest: Jetzt haben wir einen Top-Vertriebler weniger und eine schlechte Führungskraft mehr. Die Kompetenzprofile von Verkäufer und Manager unterscheiden sich deutlich.

Eine gute Führungskraft muss folglich die Balance halten: zwischen fachlicher Kompetenz auf der einen und Führungskompetenz auf der anderen Seite.

Unsere Studie zeigt, wie vertriebspsychologische Instrumente dabei helfen können, diejenigen Kandidaten für Führungspositionen zu identifizieren, die beide Seiten abdecken können.

 

Den Download starten Sie, wenn Sie auf den folgenden Button klicken:

Studie: Führung – Balance der Systeme (pdf)
Führung - Balance der Systeme

Von der Absicht zur Tat: 1. Film

Das Handlungssteuerungsmodell nach Prof. Julius Kuhl

Von der Absicht zur Tat: 2. Film

Das Handlungssteuerungsmodell: Affekte und Emotionen

Benötigen Sie mehr Informationen?
Vereinbaren Sie ein unverbindliches Expertentelefonat:
Danke. Wir rufen Sie schnellstmöglich an.